matthias stein & wolfram adalbert scheffler - passagen

26.10.2017 - 07.02.2018

Passagen haben die Künstlerfreunde Matthias Stein und Wolfram Adalbert Scheffler ihre Ausstellung (26.10.2018 bis 07.02.2018) in der Galerie Agicolastraße genannt.

Beharrliches Vordringen zu den Sedimenten. Imprägniert gegen flüchtige Tagesstimmungen, die unentwegt nötigen, abnötigen. Passagier dieser Reise ist Matthias Stein. Der Verweis auf über Tage sind Notizen als Einschlüsse in den Ablagerungen, Intrusionen in den Gesteinen, Schatten auf den Aschefeldern. Zeichen, Ornamente, Geometrie....konkrete Personen im Ranking von Jahrhundert- bis Jahrtausendgültigkeit.

Matthias Stein und Wolfram Adalbert Scheffler sind Freunde seit Jahrzehnten. Das Festhalten an der eigenen Handschrift ist ihnen gemeinsam. Das Kontinuum in der Suche nach der äußeren Form für dasjenige, dass im Künstler vorbestimmt ist und unveränderlich bleibt.

Der nichtkanonische Satz als Zurückweisung pseudomystischer Metaphorik befördert W.A. Scheffler aus der NobilitätsPerformance des talentbegnadeten Einsamen in den nicht weniger einsamen Kosmos. Die Route verläuft „Jenseits der See“ mit Perspektive auf den Luftraum von Falken und Wipfeln. Am Leuchtturm kommt Scheffler nicht vorbei. Für den Beginn der Sprache stehend, markieren die Wortgesten die Postsäulen der Schefflerchen Reiseinszenierung. Das Ende der Sprache verneinend wird auf ihre Unendlichkeit verwiesen. Mit Sprache ist dieselbe nicht zu fassen. In der künstlerischen Äußerung tritt sie uns entgegen.

B.E.

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