15. April 2026 um 19:30 Uhr Konzert
Kompositionen von René Hirschfeld, Matthias Drude, Rainer Lischka, Thomas Buchholz, Paul Bernewitz, Peter Helmut Lang, Jonas Otte, Knut Müller, Tomoya Yokokawa, Richard Röbel, Chaya Czernowin, Jonathan Harvey, Alyssa Regent, Pierre Boulez, Meredith Monk, Jan Gerdes, Sarah Nemtsov, György Kurtag, Nkeiru Okoje, Andile Khumalo
Die zeitgenössischen Klavierminiaturen sind “…kurze musikalische Momente, in denen sich ein Gedanke, ein Gefühl, eine Stimmung, ein Porträt, oder ein Fragment von etwas offenbart…”. So führen uns die kurzen, zugleich aber komplexen kompositorischen Gebilde auf eine spannende und abwechslungsreiche Reise in die Klangwelt des zeitgenössischen Klaviers. Die Zuhörer begeben sich mit dem Interpreten auf eine Suche nach dem gestalterischen Prinzip der Kürze,das den ausufernden Langbögen musikalischer Großformen gegenübersteht.
Der Pianist Jan Gerdes ist gleichermaßen mit dem klassisch-romantischen als auch mit dem zeitgenössischen Repertoire vertraut und darüber hinaus als musikalischer Grenzgänger zwischen Klassik, Neuer Musik, Jazz, Clubkultur auch als Komponist und Improvisator in vielen genreübergreifenden Projekten tätig, präsentiert ein modulares Soloprogramm kurzer Klavierstücke bzw. Miniaturen, das durch schnelle Schnitte bzw. unmittelbare Abfolgen unterschiedlichster Kompositionen diversestem Spektrums deren ästhetische und stilistische Unterschiede und die damit einhergehenden mannigfaltigen Wahrnehmungen unmittelbar aufeinander prallen lässt.

